Fördern und Fordern die Begabtenförderung,

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„Fördern und Fordern“ – ein Grundsatz der Intelligenzentwicklung. Schon 1988 zeigte das Milwaukee Project der University of Wisconsin, dass sich die Intelligenz von Kindern durch intensive Förderung und Forderung steigern lässt. Vierzig Kinder nahmen an der Studie teil, deren Mütter einen IQ von höchstens 80 hatten. Promovierte Pädagogen oder Psychologen betreuten die Hälfte der Kinder nach der Geburt, spielten mit ihnen und lasen ihnen vor. Nach dem sechsten Lebensjahr endete die Förderung. In diesem Alter hatten die geförderten Kinder einen überdurchschnittlichen IQ von 120, während die Kinder aus der Kontrollgruppe mit einem IQ von 87 durchschnittlich intelligent waren. Acht Jahre später hatten die Kinder aus der Behandlungsgruppe noch einen IQ von 101, die aus der Kontrollgruppe von 91. „Susie“ etwa, deren Mutter einen IQ von unter 50 hatte, gelang als erwachsener Frau BA-Abschlüsse an zwei verschiedenen Unis. Ihr IQ liegt zwischen 120 und 125. Eine konstante Forderung und Förderung ist also entscheidend. Der Grundsatz „Fördern und Fordern“ fällt aktuell auch in der Diskussion um Hartz IV-Empfänger und um Integrationsverweigerer. Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder und sein Wirtschaftsminister Wolfgang Clement ersannen in der Agenda 2010 das Prinzip "Fördern und Fordern": Arbeitslose sollten qualifiziert werden, dafür wurde aber auch Eigeninitiative und Engagement bei der Jobsuche eingefordert. „Fördern und Fordern“ hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel als Devise für eine gelungene Integration ausgemacht. Wer nicht gefördert werden wolle, müsse auch gefordert werden, etwa mit den von der CDU eingeführten Maßnahmen wie Einbürgerungs- und Sprachtests. Horst Seehofer fordert sogar Sanktionsmöglichkeiten vom Bußgeld bis zu Leistungskürzungen für Integrationsverweigerer.

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